Wirkungsmonitoring - Giftigkeit von Industrieabwasser

Die Einleitung von Abwässern, insbesondere von Industrieabwässern in Gewässer, ist einer der Haupteintragspfade von chemischen Substanzen in die Umwelt. Es gibt daher eine Reihe gesetzlicher Regelungen, mit dem Ziel diesen Stoffeintrag zu minimieren und schädliche Auswirkungen auf das Ökosystem zu vermeiden. So werden beispielsweise bei direkt in ein Gewässer eingeleiteten Industrieabwässern spezielle Mindestanforderungen an die Giftigkeit gestellt. Die Abwässer dieser Betriebe müssen soweit gereinigt werden, dass sie gegenüber Bakterien, Algen, Fischnährtieren und Fischen keine akuten Schadwirkungen mehr aufweisen. Die am LfU durchgeführten Kontrollmessungen bei Industriebetrieben dienen einerseits der Überwachung bestehender Abwassereinleitungen, andererseits bilden die Untersuchungsergebnisse die Basis für die Fortschreibung von gesetzlichen Regelwerken sowie für konzeptionelle Aufgaben und Strategien im Umweltschutz.

Abnahme des Anteils fischgiftiger Industrieabwässer in Bayern Bild vergrößern Abnahme des Anteils fischgiftiger Industrieabwässer in Bayern

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