Projektinhalte

Das Forschungsvorhaben verfolgt drei Schwerpunkte

Zunächst ist es notwendig, bestehende Nachweisverfahren zu optimieren und zu vereinheitlichen. Ziel ist ein schneller und sicherer Nachweis von Mikroplastikpartikeln. Die Arbeiten sind Grundvoraussetzung für ein standardisiertes Monitoringkonzept an bayerischen Gewässern.

In einem zweiten Schritt werden an ausgewählten Seen, Flüssen und Kläranlagenstandorten in Bayern qualitative und quantitative Analysen von Makro- und Mikroplastik durchgeführt.

Der dritte Teil des Vorhabens beschäftigt sich mit möglichen Auswirkungen der Mikroplastikteilchen auf verschiedene Tierarten in den Gewässern. Bei Meerestieren wurde beobachtet, dass diese Mikroplastik anstelle von Futter aufnehmen. Als Folge wurde eine Anreicherung von Mikroplastik im Verdauungstrakt und in der Nahrungskette beschrieben. Im Rahmen des Projektes soll geklärt werden, ob diese Wirkungen auch bei heimischen Gewässerorganismen wie z.B. Fischen und Muscheln auftreten und welche Folgen sich gegebenenfalls für die Ökosysteme ergeben.