Rechtliche Grundlagen

Für die Durchführung von Probenahmen und analytische Untersuchungen von Wasserproben im gesetzlich geregelten Bereich benötigen Untersuchungsstellen, die in Bayern tätig werden wollen, eine Zulassung nach der Verordnung über die Zulassung von Prüflaboratorien für Wasseruntersuchungen (Laborverordnung – LaborV) vom 22.11.2010 (GVBl Nr. 21/2010, S.777). Diese Verordnung ist begründet durch Art. 66 des Bayerischen Wassergesetzes (BayWG) vom 25.02.2010.

Betroffen davon sind Untersuchungen im Vollzug des Wasserhaushaltsgesetzes, des Bayerischen Wassergesetzes oder im Rahmen der nach diesen Gesetzen bestehenden öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen

In der Laborverordnung sind die Anforderungen an die Zulassung von Prüflaboratorien, die Zulassungsbereiche, die Zuständigkeit für das Zulassungsverfahren und dessen Ablauf festgelegt. Die Parameter und Verfahren der Untersuchungsbereiche sind im Fachmodul Wasser geregelt. Die Zulassung erfolgt durch die AQS-Stelle, Ref. 71 im LfU.

Alle nach Fachmodul Wasser zugelassenen Untersuchungsstellen sind in der bundesweite Datenbank des Recherchesystems ReSyMeSa eingetragen und deutschlandweit gültig.

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