Oberflächenabdichtungssystem mit Kapillarsperre

Projekttitel

Fortführung der wissenschaftlichen Auswertung an den Testfeldern für Kapillarsperren – Dichtungen auf der Deponie Heinersgrund der Stadt Bayreuth

Kurzbeschreibung und Zielsetzung

An den Testfeldern mit unterschiedlicher Neigung (10% und 26%) soll die Wirkungsweise der Kapillarsperre im Langzeitversuch unter natürlichen Witterungseinflüssen untersucht werden.

Grafik zum Kapillarbruchschichtabfluss Bild vergrößern Grafik zum Kapillarbruchschichtabfluss

Kapillarsperren sind insbesondere bei ungünstigen Geländeverhältnissen (z.B. steile Böschungen) eine geeignete Alternative zur Sicherung von Deponien und Altlasten. Bautechnische Erfahrungen in der praxisgerechten Herstellung dieses neuartigen Dichtungssystems lagen bis Ende der 90-iger Jahre nur in geringem Umfang vor. Die Erfahrungen beim Bau der Kapillarsperre im Jahre 1999 und das Dichtungsverhalten in den folgenden 32 Monaten sind im Abschlussbericht der LMU vom 30. März 2003 zusammengefasst.

Das Dichtungsverhalten wird mittels Wasserhaushaltsbilanz durch Messung des Oberflächenabflusses, des Kapillarblock- und Kapillarschichtabflusses und der Bestimmung der Evapotranspiration ermittelt.

Um Aussagen über die Langzeitwirkung des Kapillarsperrensystems zu erhalten, werden die unterschiedlich steil geneigten Testfelder messtechnisch überwacht.

Projektbeteiligte

BEN Umwelt GmbH Bayreuth
LfU Referat 36

Projektleitung

LfU, Referat 36

Laufzeit

bis August 2011

Weiterführende Informationen

Dokumente zum Download/Bestellen