Gebrauchtmöbelprojekt

Projekttitel

Optimierung der Erfassung von Gebrauchtmobiliar mit dem Ziel einer Erhöhung der Wiederverwendungsquote.

Kurzbeschreibung und Zielsetzung

Für das Projekt konnten Gebietskörperschaften aus städtischen, stadtnahen und ländlichen Kreisen als Partner gewonnen werden. Die Phase I umfasste die Analyse des Ist-Zustands, das Soll-Konzept und Potenzialanalysen. Der Ist-Zustand gibt Anhaltspunkte für die Motivation des Bürgers, die Angebote der karitativen und gemeinnützigen Organisationen (KGOs) zu nutzen.
Er gliedert die internen Abläufe in den KGOs in Kern- und Zusatzaktivitäten. Die Ist-Analyse der Abläufe zur Weitervermittlung gut erhaltenen Gebrauchtmobiliars in den beteiligten KGOs und Gebietskörperschaften ergab positive Elemente, die als „Best-Practice“-Beispiele vermerkt wurden, aber auch Schwachstellen. Beide wurden dem Sollkonzept gegenübergestellt, das zwischen zwei Ebenen unterscheidet, der "Makro"- und der "Mikro"-Ebene.
Die Makroebene behandelt die Verbesserung der Koordination und Kooperation der einzelnen Akteure (einschließlich der Gebietskörperschaften) untereinander, bei der Mikroebene geht es um die Umsetzung der vorgefundenen "Best-Practice"-Beispiele bei den KGOs und zusätzlicher, innovativer Ideen aus dem Projekt. Für wahrscheinlich gehaltene Potenzialanalysen ermöglichten es, Wiederverwendungsquoten in den beteiligt gewesenen Gebietskörperschaften zu prognostizieren.

In der Phase II wurden die in Phase I gewonnenen Erkenntnisse auf die Region Augsburg angewendet, ein Marketing-Konzept entwickelt und ein Kooperationsmodell in Form eines Dachverbands mit bestimmten Regeln und Kontrollmechanismen (gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsrichtlinien, Prüfsiegel, Logo, Fortbildung, Kompetenzpool, Erfahrungsaustausch etc.) vorgestellt, jeweils beispielgebend für ganz Bayern.

Projektbeteiligte

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Universität Augsburg mit dem Schwerpunkt Produktions- und Umweltmanagement.

Beteiligte Gebietskörperschaften:
Region Augsburg, Stadt und Landkreis Würzburg, Landkreise Forchheim, Garmisch-Partenkirchen und Hassberge.

Projektleitung

Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat 32

Laufzeit

1. Dezember 2005 bis 31. Januar 2007