Abfallvermeidung (mit Wiederverwendung) und Vorbereitung zur Wiederverwendung im Überblick

Handeln, ohne dass Abfälle entstehen, ist ökoeffizient: Werden Abfälle vermieden, sind sie nicht zu entsorgen. Damit wird keine Energie benötigt und es fallen keine Kosten und Emissionen auch klimarelevanter Art an.
Es zählt mit zur Abfallvermeidung, wenn schädliche Auswirkungen eines Abfalls auf Mensch und Umwelt oder der Gehalt an schädlichen Stoffen in Materialien und Erzeugnissen verringert werden.

Die "Abfallvermeidung" nach Menge einschließlich der "Wiederverwendung" und die "Wiederverwendung" selbst sind unter § 3 Abs. 20 und 21 KrWG definiert:

Vermeidung ist jede Maßnahme, die ergriffen wird, damit ein Stoff, Material oder Erzeugnis kein Abfall wird., Sie dient dazu, die Abfallmenge, die schädlichen Auswirkungen des Abfalls auf Mensch und Umwelt oder den Gehalt an schädlichen Stoffen in Materialien und Erzeugnissen zu verringern. Hierzu zählen insbesondere die anlageninterne Kreislaufführung von Stoffen, die abfallarme Produktgestaltung, die Wiederverwendung von Erzeugnissen oder die Verlängerung ihrer Lebensdauer sowie ein Konsumverhalten, das auf den Erwerb von abfall- und schadstoffarmen Produkten sowie die Nutzung von Mehrwegverpackungen gerichtet ist.

Wiederverwendung ist jedes Verfahren, bei dem Erzeugnisse oder Bestandteile, die keine Abfälle sind, wieder für denselben Zweck verwendet werden, für den sie ursprünglich bestimmt waren.

Die "Vorbereitung zur Wiederverwendung" ist unter § 3 Abs. 24 KrWG definiert:

Vorbereitung zur Wiederverwendung ist jedes Verwertungsverfahren der Prüfung, Reinigung oder Reparatur, bei dem Erzeugnisse oder Bestandteile von Erzeugnissen, die zu Abfällen geworden sind, so vorbereitet werden, dass sie ohne weitere Vorbehandlung wieder für denselben Zweck verwendet werden können, für den sie ursprünglich bestimmt waren.